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DIE LINKE Aachen solidarisch mit Streiks im Öffentlichen Dienst

„In die dritte Verhandlungsrunde zu gehen ohne Angebot der Arbeitgeberseite ist einfach dreist“, erklärt Igor Gvozden, Kreissprecher der Partei DIE LINKE Aachen, anlässlich der Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst. Mit über 2.500 Streikenden in Aachen haben die Kolleginnen und Kollegen genau die richtige Antwort auf diese Verweigerungshaltung gegeben. DIE LINKE Aachen steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, die jeden Tag viel leisten und dafür endlich eine höhere Entlohnung und Wertschätzung verdient haben.

 

„Dass die Arbeitgeberseite, trotz eines Steuerüberschusses von 36,6 Milliarden Euro im Jahr 2017, die Beschäftigten mit der Argumentation, es wäre nicht genug Geld für ihre Forderungen da, abweisen möchte, ist eine Unverschämtheit. Die Antwort der Beschäftigten sind Streiks und das ist absolut richtig. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes angemessen entlohnt werden. Warme Worte mussten sie oft genug hören, davon können sie sich nichts kaufen“, so Gvozden weiter.

DIE LINKE fordert weiterhin ein gerechtes Steuersystem und eine höhere Besteuerung der Reichen und Vermögenden. Mit diesen Geldern können dann auch der Öffentliche Dienst und die öffentlichen Infrastrukturen besser finanziert werden. Das wäre eine Politik im Sinne aller Menschen, die auf soziale Dienstleistungen, wie etwa Krankenhäuser und Kitas angewiesen sind.

„Wir unterstützen ausdrücklich, dass ver.di die unteren und mittleren Einkommen besonders in den Blick nimmt und hier für Verbesserungen streitet. Denn die Forderung nach einer Mindesterhöhung der Löhne um 200 Euro kommt genau diesen Einkommen zu Gute. Auch die Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Ausbildungsvergütung ist richtig und notwendig“, ergänzt Kreissprecherin Vanessa Heeß.

Tags: Streik, Öffentlicher Dienst