logo die linke 530x168

Europa nur solidarischWir machen Europa sozial

Wir kämpfen für ein soziales Europa, für eine andere Europäische Union, in der alle gut arbeiten und leben können. In dem nicht Ungleichheit und Ausbeutung wachsen, sondern der Zusammenhalt. In dem alle vor Armut geschützt sind. Ein Europa, in dem sich nicht große Unternehmen und Reiche vor der Finanzierung des Gemeinwohls drücken können, sondern sich alle an die Regeln einer solidarischen Gesellschaft halten. Für ein ökologisch gerechtes Europa, in dem unser Klima nicht den Profitinteressen einiger Weniger geopfert wird, sondern wir mit den Lebensgrundlagen so umgehen, dass wir – und die Menschen überall auf der Welt – gut und gesund leben können. mehr zum Wahlprogramm
Martin Schirdewan, der LINKE Spitzenkandidat zur Europawahl am 26. Mai 2019, ist überzeugt: „Alle Menschen haben das Recht darauf, frei von Armut und Existenznot zu leben. Doch dieses Recht muss jeden Tag wieder erkämpft werden. Deshalb streite ich für armutsfeste Mindestlöhne und für eine europäische Arbeitslosenversicherung.“
Özlem Alev Demirel, vormals Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen, ist ebenfalls Spitzenkandidatin zur Europawahl und kritisiert den Zustand der EU: „Statt Ertrinkende zu retten, werden Menschen, die der Pflicht zur Nothilfe nachkommen, kriminalisiert. Gleichzeitig versagt die EU bei der Besteuerung von Konzernen wie Amazon, Apple & Co. und in der Sozialpolitik.“ mehr über die Personen

DIE LINKE Städteregion Aachen verurteilt Räumung des Hambacher Forst scharf

Seit Donnerstagmorgen läuft die Räumung des Hambacher Forst. Bis zu 3.500 Einsatzkräfte holen Aktivistinnen und Aktivisten aus den über 50  Baumhäusern, lösen Sitzblockaden auf und bereiten RWE den Weg für die geplante Rodung des Waldes. Begründet wird die sofortige Räumung mit fehlenden Geländern und Sicherheitstreppen an den Baumhäusern, sowie mangelnden Brandschutzmaßnahmen.

„Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, dass die Räumung der Baumhäuser unter anderem mit fehlenden Brandschutzmaßnahmen entschuldigt wird, nachdem die Polizei in den letzten Tagen erst den gesamten Bestand an Feuerlöschern der Aktivistinnen und Aktivisten beschlagnahmt hat“, beschreibt Vanessa Heeß, Kreissprecherin DIE LINKE Aachen. „Die wahre Gefährdung geht hier von der schwarz-gelben Landesregierung aus, die den verbliebenen Teil des Hambacher Forst dem Braunkohleabbau und den Profitinteressen von RWE opfert“.

Seit mehreren Jahren stellen sich die Aktivistinnen und Aktivisten RWE entgegen, um für den Erhalt des Waldes zu kämpfen und auf die klimaschädlichen Folgen der Braunkohleverstromung aufmerksam zu machen.

„Das Land NRW ist für ein Drittel der energiebedingten CO2-Emissionen in ganz Deutschland verantwortlich. Die Folgen des Klimawandels konnten wir beispielsweise an der Hitzewelle der letzten Monate beobachten. Wir rufen die regierenden Parteien auf endlich für Umwelt- und Klimaschutz und für die Schließung der Braunkohlekraftwerke einzutreten“, erklärt Igor Gvozden, Kreissprecher DIE LINKE Aachen.
„Hier wird jedoch die Profitgier eines Konzerns mit polizeilichen Maßnahmen verteidigt, ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Interessen der Bevölkerung“.