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Europa nur solidarischWir machen Europa sozial

Wir kämpfen für ein soziales Europa, für eine andere Europäische Union, in der alle gut arbeiten und leben können. In dem nicht Ungleichheit und Ausbeutung wachsen, sondern der Zusammenhalt. In dem alle vor Armut geschützt sind. Ein Europa, in dem sich nicht große Unternehmen und Reiche vor der Finanzierung des Gemeinwohls drücken können, sondern sich alle an die Regeln einer solidarischen Gesellschaft halten. Für ein ökologisch gerechtes Europa, in dem unser Klima nicht den Profitinteressen einiger Weniger geopfert wird, sondern wir mit den Lebensgrundlagen so umgehen, dass wir – und die Menschen überall auf der Welt – gut und gesund leben können. mehr zum Wahlprogramm
Martin Schirdewan, der LINKE Spitzenkandidat zur Europawahl am 26. Mai 2019, ist überzeugt: „Alle Menschen haben das Recht darauf, frei von Armut und Existenznot zu leben. Doch dieses Recht muss jeden Tag wieder erkämpft werden. Deshalb streite ich für armutsfeste Mindestlöhne und für eine europäische Arbeitslosenversicherung.“
Özlem Alev Demirel, vormals Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen, ist ebenfalls Spitzenkandidatin zur Europawahl und kritisiert den Zustand der EU: „Statt Ertrinkende zu retten, werden Menschen, die der Pflicht zur Nothilfe nachkommen, kriminalisiert. Gleichzeitig versagt die EU bei der Besteuerung von Konzernen wie Amazon, Apple & Co. und in der Sozialpolitik.“ mehr über die Personen

LINKE unterstützt Forderungen der IG Metall

Der Kreisvorstand DIE LINKE Städteregion Aachen unterstützt den Arbeitskampf sowie die Forderungen der IG Metall nach 6% mehr Lohn und einer selbstbestimmten Absenkung der Arbeitszeit. Während einerseits Unternehmen in Deutschland milliardenschwere Profite erwirtschaften, steigt die Armutsquote jährlich drastisch. Dies ist ein offensichtliches Zeichen dafür, dass die Gewinne, die durch die Arbeit der Beschäftigten erwirtschaftet werden, nicht bei ihnen ankommen. Hier müssen wir gemeinsam für eine Umverteilung der Profite, hin zu den Löhnen kämpfen.

Auch die selbstbestimmte Absenkung der Arbeitszeit halten wir für wichtig. Uns steht eine Zeit bevor, in der die Arbeitgeber das Argument der „Digitalisierung von Arbeit“ verstärkt als Druckmittel benutzen, um die noch verbliebenen erkämpften Standards weiter abzusenken und die Belegschaften zu erpressen. Wir müssen an den Punkt kommen, an dem die Arbeit wieder in das Leben der Beschäftigten eingebunden wird und nicht umgekehrt.

Hierfür sind die aktuellen Tarifforderungen der IG Metall ein erster wichtiger Schritt. Nur gemeinsam können wir die sich deutlich abzeichnenden weiteren Veränderungen in der Arbeitswelt nach unseren Vorstellungen sozial gestalten.

(Beschluss des Kreisvorstands vom 11.1.2018)

Tags: Gewerkschaft, IG Metall, Arbeitskampf