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Mut zur Zukunft

Make Antifascism Great Again 1140x428

KOMMUNALWAHL 2020

DIE LINKE. Eschweiler

Am 13. September wird gewählt! Eschweiler wählt einen neuen Bürgermeister, den Stadtrat, en Städtregionsrat und den Integrationsrat. Ein wichtiger Tag für unsere Stadt und unsere Region. Nachfolgend findest Du auf unseren Seiten alle Informationen zur Wahl, zu unserem Wahlprogramm und Kandidaten. Natürlich stehen wir auch persönlich für Dich zur Verfügung. Du erreichst uns per E-Mail und Telefon unter 02403 7202643 und über die sozialen Medien facebook, twitter und instagram.

Seit Jahren setzen wir uns als Partei DIE LINKE für eine gerechte Stadt ein, in der alle Menschen geachtet und niemand aufgrund seines Glaubens, seiner Herkunft, seiner sexuellen Orientierung oder seiner Genderidentität diskriminiert wird.

Unserer Partei ist es bewusst, dass wir verantwortlich dafür sind, dass Eschweiler diesem Grundsatz nachkommt. Unsere Stadt soll eine gute Zukunft haben und Perspektiven für alle bieten, ohne jegliche Form der Ausgrenzung. Dabei setzen wir nicht nur auf Ideologien oder Vorstellungen. Die Taten sind das Mittel zum Erreichen einer gerechten und solidarischen Kommunalpolitik für Eschweiler. Politik für alle, nicht nur für ein bestimmtes Klientel, jeder muss gehört werden, jeder hat Bedürfnisse, Wünsche und Kritik. Niemand darf überhört werden.


MUT ZUR ZUKUNFT

Den Strukturwandel als Chance nutzen und nicht als Risiko. Jetzt können und müssen wir die Weichen für eine lebenswerte Zukunft stellen. Eine Energiewende hin zu dezentraler, erneuerbarer Energie. Eine Mobilitätswende, das heißt nicht Verbot des Autofahrens, sondern den Fahrradverkehr und Öffentlichen Nahverkehr so attraktiv ausbauen, dass man gerne den Wagen stehen lässt. Innovatives Bauen, barrierearm für jede Generation, eine ressourcenschonende und nachhaltige Bauweise, kommunale Gebäude nur noch im Holzbau. Die Möglichkeiten zur Nähe der Hochschulen nutzen und so Arbeitsplätze schaffen, von denen man auch leben kann. Elemente der Bürgerbeteiligung ausbauen, etwa in Form eines Bürgerrates.

 

BEZAHLBARER WOHNRAUM

Wohnen ist essentiell für uns alle. Eine gerechte Kommune muss ihren Bürger*innen einen menschenwürdigen Wohnraum bieten und sich für diejenigen einsetzten, denen Verdrängung oder gar die Obdachlosigkeit droht. Im Vordergrund kommunaler Wohnungspolitik muss die Schaffung und Gewährleistung von dauerhaft belegungs- und preisgebundenen Mietwohnungen stehen. Hierbei soll die Stadt den Wohnraum durch eigene Bautätigkeit auf ihren Grundstücken schaffen. Wohnraum, bezahlbarer Wohnraum, auch in attraktiven Lagen darf nicht zu einem knappen Gut werden, den sich viele Menschen nicht mehr leisten können. Eschweiler soll neben der Auszeichnung für Faktor X-Baugebiet für Ressourcen- und Klimaschutz auch Auszeichnungen erhalten für gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau.

  • Mehr Wohnraum in städtischer Hand
  • Keine Luxussanierungen
  • Keine Stromsperrungen

 

VERBESSERUNG DES ÖPNVS UND DER MOBILITÄT

Eine bedarfsgerechte öffentliche Infrastruktur ist ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Gerechtigkeit. Mobilität muss allen zugänglich sein. Das, von uns mit beantragte Stadtticket für 1,80 Euro kann nur der Einstieg zu einem günstigeren Tickettarif sein. Wir brauchen im öffentlichen Nahverkehr mehr Linien, mehr und modernere Fahrzeuge und günstigere Tickets. Radfahrende sind vollwertige Verkehrsteilnehmer*innen und entsprechend müssen Straßen und Wege ausgebaut werden. Augenmerk auf die intelligente Vernetzung bestehender Verkehrswege und den bestandsnahen Ausbau vorhandener Infrastruktur, diesem Gedanken einer umweltfreundlicheren Zukunft entsprechend, fordert DIE LINKE:

  • Ausbau der Buslinien, so dass alles regelmäßig angefahren werden kann.
  • 1€ Tages Ticket für die gesamte Städteregion (Wiener Modell)
  • Radwege verbessern/ausbauen
  • Fahrradparkplätze
  • Schaffung eines Fahrgastbeirates

 

GEMEINSAM GEGEN RASSISMUS

DIE LINKE Eschweiler bekennt sich dazu jede Form von Rassismus, Faschismus und Diskriminierung zu verteufeln und sich ihnen aktiv entgegenzustellen. An unseren Ortseingängen stehen Schilder mit der Aufschrift „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“. Das soll auch so bleiben. Für rechte Gewalt und Propaganda haben wir hier keinen Platz. Zum Erreichen dieses Ziels, fordern wir:

  • Interkulturelle Programme/Projekte städtisch fördern und bewerben
  • Antirassismus- /Antidiskriminierungsstelle erstellen
  • Ausstellungen zur Erinnerungskultur

 

GESUNDHEIT IST KEINE WARE

Die gesundheitliche Versorgung für alle Bürger muss gegeben sein, sowie eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern. Daneben brauchen wir in Eschweiler auch in Zukunft ausreichend Hausärzte in den einzelnen Stadtteilen. Um eine Notlage zu verhindern, kann die Stadt Versorgungszentren betreiben. Errichtung von Kommunalen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), die Stadt wird Arbeitgeber von zwei oder mehreren Ärzten in einem Gebäude, ergänzt durch Dienstleister wie Hebammen, sodass ein solches Zentrum auch seinen Namen verdient.

  • Erhalt des Krankenhauses in Eschweiler
  • Errichtung eines Kommunalen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)

 

UMWELT UND NACHHALTIGKEIT

Faktor X als Standard; Ressourcen- und Klimaschutz bei allen Bauvorhaben. „Sozialer Wohnungsbau“ zwar kostengünstig und effizient bauen, jedoch nicht auf Kosten der Bauqualität. Je stärker sich die Bewohner und Anwohner mit der Architektur und dem Umfeld identifizieren, desto erfolgreicher funktioniert das Zusammenleben. Soziale Umfeldgestaltung und Quartiersmanagement spielen dabei eine entscheidende Rolle. Der Begriff Sozialbau darf nicht nur für einen sozial geförderten Wohnungsbau stehen, sondern muss auch die sozialen Belange der Bewohner berücksichtigen. Eschweiler soll neben der Auszeichnung für Faktor X-Baugebiet für Ressourcen- und Klimaschutz auch Auszeichnungen erhalten für gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Eine Energiewende, die auch den Namen verdient, hin zu dezentraler, erneuerbarer Energie.

  • Erneuerbarer Energie in Bürgerhand (Genossenschaften)
  • Kommunale Neubauten in Holzbauweise mit Dach- oder Fassadenbegrünung
  • Mieterstromprojekte
  • Förderung von Blühstreifen/Gemeinschaftsgärten

 

INKLUSION UMSETZEN - ZUSAMMEN MIT DEN BETROFFENEN MENSCHEN

Soziale Barrieren, die für Menschen mit und ohne Behinderungen politische Gestaltungsmöglichkeiten und soziale Teilhabe einschränken und verhindern, müssen fallen. Nur dann ist inklusive Gesellschaft möglich. DIE LINKE kämpft für das Recht aller Menschen auf volle Teilhabe und ein gutes Leben. Das schließt inklusive Bildung, reguläre Arbeit und selbstbestimmtes Wohnen in der Gemeinde ebenso ein wie die Wahlfreiheit für Förderschulen, Werkstätten sowie Wohnheime für Menschen mit Behinderungen.

  • Städtischen Inklusionsbeauftragten ernennen
  • Sozialberichterstattung und strategische Sozialplanung
  • Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Inklusion

 

BILDUNG

Wer Bildung ernst nimmt und nicht als Lippenbekenntnis meint, muss auch dafür Raum schaffen, öffentlich wie privat. Digitalisierung in der Schule endet nicht mit der Beschaffung von Hard- und Software und der Einrichtung von WLAN.

  • Entgeltfreies Mittagessen aus regionaler biologischer Erzeugung in allen städtischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen
  • Technische und strukturelle Ausstattung erneuern

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Stadtverwaltung Eschweiler schränkt Publikumsverkehr ein

Die Stadt Eschweiler hat nach der Absage aller städtischen Veranstaltungen und der Schließung von Kitas und Schulen heute weitere Schutzmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen. Die gesamte Stadtverwaltung schränkt ab Mittwoch, 18. März, den Publikumsverkehr stark ein. Behördengänge sind dann nur noch nach vorheriger telefonischer Terminabsprache oder nur dann möglich, wenn ein sonst unaufschiebbarer Grund für die persönliche Kontaktaufnahme besteht.

Auch sämtliche Kultureinrichtungen der Stadt sind bereits seit dem Wochenende geschlossen. „Eschweiler fährt runter. Das öffentliche, private und berufliche Leben wird zurückgefahren“, sagt Bürgermeister Rudi Bertram. Die Schließungen seien „nicht nur ein Gebot der Vernunft und die dringende Empfehlung aller Experten, sondern Ausdruck von Solidarität und Gemeinschaftssinn“, so Bertram weiter: „Wir müssen gemeinsam versuchen, die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten.“

Telefonische Rücksprachen sollen entweder über die/den bekannte/n Mitarbeiter*in oder über die Telefonnummer 02403 710 erfolgen.

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