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DIE LINKE Städteregion Aachen verurteilt Räumung des Hambacher Forst scharf

Seit Donnerstagmorgen läuft die Räumung des Hambacher Forst. Bis zu 3.500
Einsatzkräfte holen Aktivistinnen und Aktivisten aus den über 50
Baumhäusern, lösen Sitzblockaden auf und bereiten RWE den Weg für die
geplante Rodung des Waldes. Begründet wird die sofortige Räumung mit
fehlenden Geländern und Sicherheitstreppen an den Baumhäusern, sowie
mangelnden Brandschutzmaßnahmen.

„Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, dass die Räumung der
Baumhäuser unter anderem mit fehlenden Brandschutzmaßnahmen
entschuldigt wird, nachdem die Polizei in den letzten Tagen erst den
gesamten Bestand an Feuerlöschern der Aktivistinnen und Aktivisten
beschlagnahmt hat“, beschreibt Vanessa Heeß, Kreissprecherin DIE LINKE
Aachen. „Die wahre Gefährdung geht hier von der schwarz-gelben
Landesregierung aus, die den verbliebenen Teil des Hambacher Forst dem
Braunkohleabbau und den Profitinteressen von RWE opfert“.

Seit mehreren Jahren stellen sich die Aktivistinnen und Aktivisten RWE
entgegen, um für den Erhalt des Waldes zu kämpfen und auf die
klimaschädlichen Folgen der Braunkohleverstromung aufmerksam zu machen.

„Das Land NRW ist für ein Drittel der energiebedingten CO2-Emissionen
in ganz Deutschland verantwortlich. Die Folgen des Klimawandels
konnten wir beispielsweise an der Hitzewelle der letzten Monate
beobachten. Wir rufen die regierenden Parteien auf endlich für Umwelt-
und Klimaschutz und für die Schließung der Braunkohlekraftwerke
einzutreten“, erklärt Igor Gvozden, Kreissprecher DIE LINKE Aachen.
„Hier wird jedoch die Profitgier eines Konzerns mit polizeilichen
Maßnahmen verteidigt, ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Interessen
der Bevölkerung“.

 

Gelungenes Sommerfest 2018

Gelungenes Sommerfest 2018

mit abwechslungsreichem Programm

Für dem Ortsverband der LINKEN Eschweiler ist in den Sommerferien ihr „Rotes Sommerfest“ zur Tradition geworden. Zum achten Mal lud der Ortsverband ein, in diesem Jahr unter dem Motto „10 Jahre DIE LINKE. Eschweiler“. Viele nutzten die Gelegenheit bei überraschend angenehmen Temperaturen vorbei zuschauen und die Zeit für persönliche sowie politische Gespräche zu nutzen.

boule 2018 2Mit dem Bouleturnier startete das Fest. Zum sechsten Mal wurde dem Schweinchen nachgejagt und nach fünf Stunden hatten die 16 Zweierteams den diesjährigen Turniersieger ermittelt. Wie beliebt dieses Turnier inzwischen ist zeigt auch die illustere Teilnehmerliste, so nahmen unter anderem Spielerinnen und Spieler aus Heerlen und Witten an dem Turnier teil. Die mit viel Leidenschaft ausgetragenen Partien in fünf Runden nach Schweizer System schob die Siegerehrung weit nach hinten. Anstelle des Bürgermeisters konnte Claudia Moll (MdB) zusammen mit Albert Borchardt die Siegerehrung durchführen. Souverän mit fünf Siegen gewannen Ahmed Talhaoui und Simon Lürken vor Martina Adrian und Jürgen Koslowski, auf den dritten Platz folgten Ingrid Meier und Willi Wengorz.
Siegerteam :Simon Lürken (2.v.l.) und Ahmed Talhaoui (3.v.l.); ©Foto: Lasse Klopstein

Das musikalische Rahmenprogramm bestritt dieses Jahr die Musikgruppe der Naturfreunde Eschweiler, die mit ihrer kleinen Weltreise und der anschließenden Einkehr in die kleine Kneipe der Grillhütte die Besucher verzauberten. Im Anschluss präsentierte die Kabarett-Gruppe Muita Merta ihr neues Programm. In ihrem unübertroffen Scharfsinn haben sie Ungereimtheiten, Gaunereien und Schlimmeres aus Politik und Alltag, der großen Welt und der Welt der Kleinen, mit bitter-kritischem Humor vortragen.

Für die jüngeren Besucher stand die Hüpfburg im Mittelpunkt. Daneben konnten sie würfeln, kegeln und sich als Meister von großen Seifenblasen erproben, während die Eltern entspannt dem bunten Treiben an der Grillhütte folgten.

Albert Borchardt bedankte sich bei den vielen Helfern und Mitwirkenden sowie bei den zahlreich erschienenen Gästen und hofft auch im nächsten Jahr, Sonntag 28. Juli 2019, wieder auf einen so positiven Zuspruch mit neuen und alten Highlights.

Demo in Aachen für Seenotrettung

Seebruecke mit SchiffUnter dem Motto „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ findet am Samstag, 28. Juli 2018, um 15 Uhr, am Markt vor dem Aachener Rathaus eine Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt statt. Einer der Redner auf der Kundgebung wird Andrej Hunko, Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, sein.

Die OrganisatorInnen und UnterstützerInnen der Seebrücken-Demo in Aachen, darunter DIE LINKE, Linksjugend [solid] und SDS Aachen sowie UWG Aachen, Die Grünen, SPD, DGB, ver.di und viele andere fordern die ausdrückliche Unterstützung von privaten und staatlichen Rettungseinsätzen.

Bundesweit haben bereits zehntausende engagierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Demonstrationen und Kundgebungen der „Seebrücke“ der rassistischen und menschenfeindlichen Stimmung, wie sie von CSU, AfD und anderen befeuert wird, ein starkes und sichtbares Zeichen der Solidarität und Humanität entgegengesetzt. Wir sind überzeugt: Die ressentimentgeladene Politik entspricht nicht der Mehrheitsmeinung, und das wollen wir jetzt zeigen!

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Große Erleichterung - Geburtshilfe im Simmerather Krankenhaus erfolgreich verteidigt

Die Berichterstattung der letzten Wochen zur Lage der Geburtshilflichen Abteilung in Kliniken der Region traf den Lebensnerv vieler. In Simmerath haben Hebammen, Klinikleitung, Betriebsrat, Belegschaft, Politik, Bevölkerung in einer Gemeinschaftsleistung erreicht, dass eine zufriedenstellende Lösung zum Wohle der Einwohner*innen in der Eifel gefunden wurde.
Im Kern wurde, laut Vanessa Heeß, Kreissprecherin DIE LINKE Städteregion Aachen, am Beispiel der drohenden Schließung der Geburtshilfe die Frage aufgeworfen: Muss ein Krankenhaus sich eigentlich rechnen? Schulen, Feuerwehr sowie andere bedarfsnotwendige Einrichtungen staatlicher Daseinsvorsorge können und müssen das vernünftigerweise auch nicht.

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DIE LINKE Aachen für den Erhalt des Café Zuflucht

DIE LINKE Städteregion Aachen steht an der Seite der Beschäftigten und Geflüchteten, für die das Café Zuflucht eine unverzichtbare Anlaufstelle ist. Wie am Freitag, den 8. Juni bekannt wurde, hat die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP die finanzielle Unterstützung für das Aachener Café Zuflucht gestrichen. Auslöser ist ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Angestellte. Jedoch steht weder das Café Zuflucht als Institution in Verdacht, noch wurde gegen die zwei Beteiligten Anklage erhoben. Durch die Streichung der Gelder fallen 70% der Finanzierung für das Café weg. Dies führt dazu, dass es Ende Juni Insolvenz anmelden muss. „Es ist inakzeptabel und widerspricht rechtsstaatlichen Grundsätzen, wenn auf Basis unbewiesener Verdächtigungen die Finanzierung eingestellt wird.“, erklärt der Aachener Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. „Ich unterstütze den Fortbestand dieser erfolgreichen Aachener Beratungsstelle für Geflüchtete.“

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