Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Städteregion Aachen der Partei Die Linke am 07.02.2026 wurde turnusmäßig der neue Kreisvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Die anwesenden 53 stimmberechtigten Mitglieder haben Aachener Stadtratsmitglied und bisherigen Beisitzer Tim Wende mit zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen auf Vorschlag des Vorgängers Darius Dunker zum neuen Kreissprecher gewählt. Zum neuer Kreisschatzmeister wurde Klaus-Peter Dangela aus Eschweiler mit großer Mehrheit gewählt. Als Beisitzer*innen wurden Darius Dunker, Städteregionstagsmitglied und Mitglied der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim, Martina Haase, langjährige Umwelt- und Anti-Atomkraft-Aktivistin und Mitglied des Ortsvorstands Aachen-Stadt sowie Matthias Schlaak, bisher schwerpunktmäßig in der Mietenkampagne der Partei aktiv, neu gewählt. Wiedergewählt wurden Felix Kind, Mitglied des Ortsvorstands Aachen-Stadt, und Jörg Walter, der jeden Freitag im Linken Zentrum eine Sozialberatung anbietet. Die von der Linksjugend ['solid] kooptierten Jugendverbandsmitglieder Emilia Hennen und Mustafa Yalcin vervollständigen abwechselnd den somit 8-köpfigen Kreisvorstand.
Als Vertrauenspersonen für den Kreisverband wurden ehemalige Kreissprecher*in Casey Vitak und Aachener Stadtratsmitglied Carolin Heintz einstimmig gewählt. Lasse Klopstein und Katrin Büngener wurden ebenfalls einstimmig als Finanzrevisor*innen gewählt.
Neben den Personenwahlen hat die Mitgliederversammlung auch weiterhin mit großer Einigkeit mehrere Anträge abgestimmt. Mit einem Positionspapier aus dem Ortsverband Aachen-Stadt definiert sich der Kreisverband als sozialistische Mitgliederpartei und organisierende Klassenpartei. Weiterhin werden als Schwerpunkte für den Kreisverband Antiimperialismus mit primärem Bezug auf Palästinasolidarität und Anti-Wehrpflicht-Arbeit sowie das Fortführen bisheriger Kampagnen gesetzt. Mit einem Antrag der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Aachen schließt sich der Kreisverband dem Beschluss eines Landesparteitags gegen eine gemeinsame Bewerbung der Region Rhein/Ruhr als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele an. Auch organisatorische Änderungen wie z. B. eine Neuaufteilung der Städteregion in die Ortsverbände Aachen-Stadt, Städteregion-Nord (Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen), Eschweiler, Stolberg und die Nordeifel (Monschau, Roetgen und Simmerath) wurden mit überwiegender Mehrheit beschlossen. Zuletzt wurde auf die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Antimilitarismus am 21.02. um 18:00 Uhr im Linken Zentrum sowie die alljährliche Demonstration zum Hanau-Gedenktag am 19.02. um 19:00 Uhr am Elsassplatz hingewiesen.
Der Kreisverband dankt seinen ehemaligen nicht-neugewählten Kreisvorstandsmitgliedern Anke Heiber, Flo Lamping, Kian Oebel, Benny Nimmerrichter, Rudolf Starosta und Casey Vitak für die Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren.
Der Kreisvorstand hat seine Sitzungstermine von ehemals Donnerstagabend ab März 2024 auf Dienstagabende verlegt, um Kollisionen mit den Gremien des Städteregionstags zu vermelden, die großenteils Donnerstags tagen. Außerdem sollen die Sitzungen jetzt abwechselnd online und in Präsenz im Linken Zentrum stattfinden.
Damit möchten wir es Mitgliedern auch aus den weniger nah an der Aachener Innenstadt gelegenen Teilen der Städteregion erleichtern, ihr Recht wahrzunehmen, an Vorstandssitzungen teilzunehmen. Dabei soll jeweils am zweiten Dienstag im Monat die Online-Sitzung stattfinden und am vierten Dienstag im Monat die Präsenzsitzung im Linken Zentrum. (Abweichungen von dieser Regel sind wegen Ferien und Feiertagen möglich.) Zugleich wurde die Uhrzeit des Sitzungsbeginns leicht vorgezogen: Die Sitzungen – egal ob online, oder in Präsenz – beginnen jetzt immer um 18.00 Uhr (zuvor 18.30 Uhr).