Mieten-Notstands-Tour startet in Aachen
Jeder dritte Miethaushalt ist mit Wohnkosten überlastet. Für viele Menschen wird das zur Existenzfrage: Hohe Mieten und die geplanten Kürzungen im Wohngeld führen zu Armut und immer häufiger sogar zu Wohnungsverlust. Die Linke setzt sich in Aachen sowie im Bundestag konsequent für die Rechte der Mieterinnen und Mieter ein. Sie kämpft für bezahlbares Wohnen und einen Mietendeckel.
Um die Sorgen der Menschen sichtbar zu machen, organisiert Die Linke im Bundestag eine Mieten-Notstands-Tour. In 60 Städten kommen Mieterinnen und Mieter zusammen und wehren sich gegen Wucher-Mieten, Heizkosten-Abzocke und dreiste Vermieter. In Aachen startet die bundesweite Mieten-Notstands-Tour der Partei.
Am Sonntag, den 02. August, organisiert Die Linke zusammen mit Luigi Pantisano und Fabian Fahl sowie zahlreichen Mieterinnen und Mietern aus Aachen ein großes Sommerfest von 12 bis 17 Uhr vor dem Rathaus.
Zusammen übergeben die Parteiaktiven und die Mieterinnen und Mieter die Petition, die bereits von über 2.200 Aachener*innen unterzeichnet wurde, an die Stadt.
Bei einer Art „Stadtfest“ soll es ein buntes Programm mit diversen Infoständen, Essen und einer Kinderbetreuung geben. Einige Mieterinnen und Mieter wollen außerdem aus erster Hand berichten, wie sie ganz konkret von hohen Mietpreisen oder monatelanger Wohnungssuche betroffen sind.
„Wir wollen klar machen: Es herrscht Mietennotstand in Aachen. Michael Ziemons muss sich entscheiden: Stellt er sich auf die Seite der Aachener Mieterinnen und Mieter oder nicht?“ macht Emma Hompesch, Aktive der Linken deutlich.
Der Oberbürgermeister Michael Ziemons wird selber nicht teilnehmen, sicherte aber am Montag zu, sich um eine Vertretung zu kümmern, die am Sonntag die Unterschriften stellvertretend entgegennimmt.