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Internationaler Frauentag am 8. März 2021

PRESSEMITTEILUNG 03.03.2021

Inter nationaler Frauentag am 8. März - DIE LINKE fordert Gleichberechtigung bei Bezahlung, mehr Pflegekräfte und beklagt die Verfestigung eines überholten Rollenbilds

Erstmals 1911, seit 1921 jährlich, wird am 8. März weltweit der Internationale Frauentag begangen. An diesem Tag wird in besonderem Maße auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht. Der Kampf für die Gleichberechtigung der Frau ist in vielen Ländern nach wie vor notwendig - auch in Deutschland kann von einer echten Gleichberechtigung keine Rede sein.

Noch immer bekommen Frauen in Deutschland durchschnittlich 19% weniger Stundenlohn. Hierbei ist zu zudem auch noch ein deutliches Gefälle zwischen West- (20%) und Ostdeutschland (7%, alle Zahlen: Statistisches Bundesamt, 2019) festzustellen. Deutschland belegt damit in der EU-Statistik den letzten Platz. Frauen verdienen weniger als Männer, erhalten weniger Rente und verfügen über ein geringeres Vermögen. Frauen arbeiten immer noch häufiger in Pflege- oder Erziehungsberufen. Die öffentliche Diskussion der letzten Monate hat gezeigt, dass hier mit deutlich höheren Löhnen für Gerechtigkeit gesorgt werden muss. DIE LINKE fordert in diesem Zusammenhang eine Entlastung durch 200.000 neue Stellen in Pflegeberufen mit attraktiven Arbeitsbedingungen und eine Erhöhung des Grundgehalts um 500 Euro.

Die Vereinten Nationen stellen den internationalen Frauentag 2021 unter das Motto "Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt". Die Corona-Pandemie hat auch in Deutschland aufgezeigt, dass Frauen nicht nur in den Pflegeberufen drei Viertel des Personals stellen sondern zusätzlich auch im Privatleben Pflege von Familienmitgliedern, Haushalt, Homeschooling und die Kinderbetreuung übernehmen. Dieses Rollenbild verfestigt sich aktuell immer rückwärtsgewandter - der Internationale Frauentag mahnt uns alle, dieser Entwicklung entgegen zu treten.

Traditionell war DIE LINKE.Eschweiler zum Frauentag immer in der Eschweiler Fußgängerzone präsent. Dieses Jahr wird dies nicht möglich sein. Der Ortsverband Eschweiler wird aber online auf verschiedenen Kanälen auf Aktionen hinweisen. Zudem stehen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Städteregionstag Sonia Siller, Bundestagskandidat Johannes Koch, Pressesprecher Chris Wiese und Ratsmitglied Albert Borchardt am Abend des 8. März ab 19:00 Uhr im Videochat für ein Gespräch zur Verfügung (Link: meet.ffmuc.net/Linke-Eschweiler).

#InternationalWomensDay #Frauentag #LinksSeinHeißtGerechtSein #DieLinke

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Bundestagskandidat Johannes Koch aus Eschweiler

BUNDESTAGSWAHL 2021 02.03.2021

Johannes ("Hannes") Koch aus Eschweiler-Hehlrath tritt für DIE LINKE für den Wahlkreis Aachen II als Direktkandidat für die Wahl zum Deutschen Bundesta g am 26.09.2021 an. Der Wahlkreis Aachen II umfasst die Gemeinden Baesweiler, Alsdorf, Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Simmerath, Roetgen und Monschau. 

Hannes Koch, Jahrgang  1958, ist seit Februar 2016 Parteimitglied und bei den Aktiven Linken aktiv. Beruflich engagiert sich der gelernte Bauingenieur zusätzlich als Betriebsratsvorsitzender. Seinen politischen Themenschwerpunkt setzt Hannes Koch auf die Arbeitswelt, die seit der unseligen Agenda 2010 auf der Gesellschaft lastet: Hartz-Gesetzgebung, prekäre Arbeitsverhältnisse und die zunehmende Altersarmut in Verbindung mit der Demontage unseres Rentenniveaus.

"Wie weit inzwischen die soziale Schere in Deutschland aufgegangen ist, sieht man in diesen Corona-Zeiten fast wie unter einem Brennglas: Es trifft den einkommensschwächsten Teil unserer Gesellschaft existentiell, während andere an der Krise noch verdienen und teilweise nicht einmal Steuern zahlen!. Insoweit trete ich mit ausgeprägtem antikapitalistischem Vorsatz an und stehe hinter den programmatischen Zielen unserer Partei, was den Einsatz für Demokratie, gegen jegliche Art der Diskriminierung, für aktive Friedenspolitik und eine ökologische und soziale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gilt." (Hannes Koch, Februar 2021)

 Johannes Koch Bundestagskadidat 2021 Wahlkreis Aachen II

 

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DIE LINKE stellen Andrej Hunko und Johannes Koch als Bundestagskandidaten auf.

PRESSEMITTEILUNG BUNDESTAGSWAHL 2021 21.02.2021

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Aachen hat DIE LINKE am vergangenen Samstag ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 gewählt. Andrej Hunko tritt für den Wahlkreis Aachen I (Stadt Aachen) an, Johannes Koch vertritt den Wahlkreis Aachen II (Baesweiler, Alsdorf, Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Simmerath, Roetgen und Monschau).

Andrej Hunko lebt in Aachen und ist langjähriger Bundestagsabgeordneter und Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europarats. In seiner Bewerbungsrede betonte er die Notwendigkeit, den Menschen, die von den sozialen Folgen der Corona-Krise besonders betroffen sind, eine Stimme zu geben. Weiterhin legte er Wert auf eine friedliche und auf Kooperation abzielende Aussenpolitik.

Johannes Koch aus Eschweiler ist Ingenieur und Betriebsratsvorsitzender. Er legte in seiner Bewerbung besonderen Wert auf die Bekämpfung von sozialen Missständen. Hartz-IV, prekäre Arbeitsverhältnisse und die zunehmende Altersarmut stellte er dem steigenden Vermögen des einkommensstärksten Teils der Bevölkerung gegenüber. Weiterhin betonte er seine kritische Haltung zum kapitalistischen System, dass weltweit auf dem Rücken armer Länder Wohlstand nur für Wenige erzeugt.

 

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DIE LINKE. Eschweiler ruft beim Thema Rathausquartier zu konstruktivem Miteinander auf und erinnert an die Fakten.

PRESSEMITTEILUNG 17.12.2020

Die Entscheidung der Städteregion Aachen, dem vorliegenden Bauantrag zum Rathausquartier die Genehmigung zu verweigern, hat zu einem aufgeregten Meinungsaustausch geführt. DIE LINKE. Eschweiler bedauert die Entwicklung einzelner Kommentare und fordert von allen Beteiligten die Bereitschaft, die Diskussion konstruktiv weiter zu führen.

DIE LINKE. Eschweiler fasst hier für die bestehenden Fakten zusammen und möchte damit für alle einen gleichen Informationsstand geben:

Im Rahmen der Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses vom Juni 2020 wurden zum seit 1977 bestehenden Bebauungsplans für das Gelände Rathaus/CityCenter vier Befreiungen, also rechtlich begründete Ausnahmen, beschlossen. Diese Befreiungen lauten:

1. Überschreitung von vorgegebenen Baugrenzen im Bereich der Dürener Straße
2. Keine Errichtung eines Parkhauses
3. Nutzung von Grundstücksfläche im Besitz der Stadt
4. Abweichung von einer festgeschriebenen Ost-/West - Querung des Geländes.

Alle vier Punkte wurden eingeschätzt, dass hiermit die Grundzüge der Planung nicht berührt werden. Diese Einschätzung wurde von einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei im April 2020 juristisch überprüft und als zulässig bewertet. Diese Einschätzung wurde von einer zweiten Rechtsanwaltskanzlei nochmals geprüft und im Mai 2020 bestätigt. Zudem teilte auch der Städte- und Gemeindebund NRW die Ansicht, dass die Befreiungen zulässig sind.Mit dieser dreifachen Bestätigung der juristisch positiven Bewertung konnte mit einer ebenfalls positiven Bewertung durch die Städteregion und dem Landesbauministeriums realistisch gerechnet werden. Die jetzt ablehnende Auslegung der genannten Befreiungen und damit der Ablehnung des gesamten Bauantrags beruht zum aktuellen Kenntnisstand auf einem vorab veröffentlichten Statement der Städteregion. Schriftliche Erklärungen und Begründungen liegen noch nicht vor. Erst nach Eingang einer Begründung und einer Stellungnahme des Investors kann weiter sachlich diskutiert werden. Voreilige Beschuldigungen und Rücktrittsforderungen helfen der Diskussion aber sicher nicht.

 

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DIE LINKE. Eschweiler fordert Aseag zu Solidarität und zur Erstattung der School&Fun - Tickets auf.

PRESSEMITTEILUNG 26.01.2021

Die Aseag weigert sich nach Rückfrage vieler betroffener Eltern, die School&Fun - Tickets anteilig zu erstatten, obwohl die damit verbundenen Leistungen weder vollumfänglich angeboten noch durch verordneten Verzicht auf Präsenzunterricht in den Schulen genutzt werden.

DIE LINKE. Eschweiler sieht in den Kosten für Schülertickets einen vergleichbaren Ansatz wie bei Kita- oder Mensagebühren. Wenn vom Land per Verordnung der Schulbesuch grundsätzlich ausgesetzt wird, ist auch das Busticket im grundlegenden Nutzen ausgesetzt. Eine Erstattung der anteiligen Kosten ist somit nur selbstverständlich.

Unverständlich sind die Begründungen und Alternativvorschläge der Aseag. Zum einen wird argumentiert, Busse würden zur Nutzung weiter fahren, all erdings hat die Aseag in den Ferienfahrplan gewechselt und damit die angebotene Leistung deutlich reduziert. Ärgerlich ist der Vorschlag, das Ticket per Sonderkündigungsrecht zu kündigen, dann aber sei im laufenden Schuljahr kein weiterer Erwerb eines Schülertickets mehr möglich. Ein fast 80% teureres Monatsticket sei dann die angebotene Alternative.

Die von der Aseag zitierte „Bitte um Solidarität“ kann nicht einseitig verstanden werden. Kunden zeigen ihre Solidarität durch frühzeitigen Abschluss des Jahresschülertickets. Nun ist es an der Aseag, sich ebenfalls solidarisch zu zeigen.

Die ebenfalls öffentlich zitierte Aussage, das School&Fun - Ticket mit monatlichen Kosten von 30,30 €, sei ein „ohnehin stark rabattiertes Ticket, das nur über seine zwölfmonatige Laufzeit wirtschaftlich zu vertreten ist“, unterstreicht aber die realistische Wirtschaftlichkeit eines Ein-Euro-Tickets, welches DIE LINKE. Eschweiler seit Jahren nach Vorbild des Wiener Modells fordert. Mit Kosten von einem Euro pro Tag wird die Nutzung des ÖPNV deutlich attraktiver gemacht und der Autoverkehr in den Innenstädten reduziert. Die Stadt Wien hat das Modell 2012 eingeführt. Bereits 2018 nutzten in Wien mehr Menschen ein solches Ticket als ein eigenes Auto.

 

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